FOKUS 2-US-Automarkt trocknet weiter aus - Nahe 30-Jahre-Tief

Fri May 1, 2009 11:19pm BST
 
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*Opel-Mutter GM und Ford verlangsamen Rückgang

*Absatzeinbruch bei BMW, Porsche und Daimler beschleunigt

*BMW und Porsche sehen dennoch erste Anzeichen für Stabilisierung

(neu: Zahlen von Volkswagen)

Berlin, 02. Mai (Reuters) - Die Talfahrt des weltweit größten Automarktes USA hält an. Der Autoabsatz näherte sich im April weiter in großen Schritten dem niedrigsten Stand seit fast 30 Jahren an. Dabei beschleunigte sich vor allem der Einbruch der deutschen und japanischen Hersteller. Auch der drittgrößte US-Autobauer Chrysler[CBS.UL] meldete einen Tag nach seinem Insolvenzantrag einen Rückgang um 48 Prozent. Lediglich die Opel-Mutter General Motors und Ford konnten ihren Abschwung im Vergleich zum Vormonat abbremsen.

Ford(F.N) musste Einbußen von 31,6 Prozent hinnehmen nach einem Minus von 41 Prozent im März. Der einzige der "Großen Drei", der bislang ohne Staatshilfen auskommt, verkaufte zu Hause 134.00 Fahrzeuge, nach knapp 200.000 im April vergangenen Jahres. GM grenzte sein Minus mit einem Absatz von rund 173.000 Stück auf 34 Prozent ein, nachdem der krisengeschüttelte Konzern im April noch 45 Prozent weniger Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt verkauft hatte. Der Autoabsatz macht in den USA bis zu einem Fünftel der gesamten Verbraucherausgaben aus und ist in jedem Monat einer der ersten Indikatoren für die Stimmung unter den Konsumenten.

BMW(BMWG.DE), Porsche(PSHG_p.DE) und Daimler(DAIGn.DE) mussten im April noch stärkere Rückgänge hinnehmen als im Monat zuvor, entdecken aber dennoch erste Anzeichen für eine Stabilisierung. "Branchenweit fühlte sich der April eher wie ein Trockengebiet an als wie ein Frühlingsgarten", erklärte Jim O'Donnell, der BMW-Präsident für Nordamerika am Freitag. "Aber wenigstens sehen wir Verbesserungen gegenüber dem finsteren Jahresanfang."

BMW schlug im April in den USA 38,4 Prozent weniger Fahrzeuge los als im selben Monat des Vorjahres. Dies waren gut 12.000 Stück weniger. Der Rückgang ohne die Marke Mini fiel mit 41,3 Prozent noch deutlicher aus. Im März hatten die Münchner den Einbruch noch auf 22,9 Prozent beschränkt.  Continued...

 

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