May 2, 2020 / 2:18 AM / a month ago

VIRUS-TICKER-"WSJ" - Medienkonzern NBCUniversal erwägt massive Entlassungen

02. Mai (Reuters) - Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

04.11 Uhr - Der US-Medienkonzern NBCUniversal erwägt einem Medienbericht zufolge angesichts der Corona-Pandemie massive Stellenstreichungen. In dieser Woche hätten im Unternehmen bereits die Beratungen über Kostensenkungen einschließlich Entlassungen begonnen, berichtet das “Wall Street Journal” (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen. NBCUniversal bekommt die Pandemie deutlich zu spüren, da seine Kinos und Themenparks geschlossen wurden. Zum Konzern gehören Sender, Themenparks, Film- und Fernsehstudios, Produktionsgesellschaften sowie digitale Plattformen. Bei NBC Universal war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

03.30 Uhr - China meldet nur einen neuen Coronavirus-Fall nach zwölf einen Tag zuvor. Laut Angaben der nationalen Gesundheitskommission trat die Krankheit bei einem Einreisenden auf. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beläuft sich damit auf 82.875. Die Zahl der Todesopfer stagniert bei 4633.

03.02 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat im Streit über die Rolle der Volksrepublik beim Ausbruch des Coronavirus der chinesischen Regierung erneut mit Zöllen gedroht. Die Verhängung von Zöllen sei “sicherlich eine Option”, sagte Trump am Freitag. Die USA seien nicht glücklich mit dem, was passiert sei. Die Situation auf der gesamten Welt sei schlimm. Insidern zufolge stellt die US-Regierung bereits eine Liste mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die Volksrepublik zusammen. Die USA und China hatten sich unter Trump bis zum Abschluss eines Handelsabkommens gegenseitig mit Zöllen überzogen. Trump hatte am Vortag gesagt, dass das Coronavirus seinen Ursprung in einem chinesischen Forschungslabor genommen haben könnte.

02.25 Uhr - In Mexiko ist die Zahl der Infektionen innerhalb von 24 Stunden um 1515 auf 20.739 gestiegen. Das teilt das Gesundheitsministerium des Landes mit. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 113 auf 1972.

01.08 Uhr - US-Präsident Donald Trump hofft auf weniger als 100.000 Tote in den USA durch die Coronavirus-Pandemie. Die USA würden hoffentlich unter dieser Marke bleiben, sagt Trump. Es sei dennoch eine “schreckliche Zahl”. Am Montag hatte er angedeutet, dass lediglich 60.000 bis 70.000 Menschen dem Virus zum Opfer fallen könnten. Bis Freitagnachmittag waren bereits mehr als 63.000 US-Bürger an dem neuartigen Virus gestorben.

00.30 Uhr - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce will einem Medienbericht zufolge wegen der Luftfahrt-Krise infolge der Coronavirus-Pandemie bis zu 8000 Stellen streichen. Spitzenmanager des Unternehmens hätten damit begonnen, einen Restruktukturierungsplan auszuarbeiten, der die Belegschaft von rund 52.000 um bis zu 15 Prozent reduzieren könnte, berichtet die “Financial Times”. Bei Rolls-Royce war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. (Zusammengestellt von der Reuters-Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5168)

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below